Nun steht der Bau des nächsten Kreisels bevor: Am Knotenpunkt Niederurseler Allee – Ginnheimer Straße – Odenwaldstraße soll ein weiterer Kreisverkehr errichtet werden. Damit sollen die durch die Ampeln oft langen Wartezeiten verkürzt werden, die entstehen, wenn man ins Gewerbegebiet Ost ein- oder ausfahren möchte. Wer vom Gewerbegebiet in Richtung Rathaus möchte, muss derzeit ein Stück in die entgegengesetzte Richtung auf der Niederurseler Allee fahren und dann scharf wenden.Die ersten Überlegungen, an dieser Stelle einen Kreisel zu errichten, gab es bereits vor fast zehn Jahren. "Die Stadtverordnetenversammlung hat im Haushalt 2019 ausreichende Mittel zur Verfügung gestellt hat, damit die Maßnahme zumindest planerisch vorangetrieben werden konnte", erklärt Bürgermeister Mathias Geiger.Es wurden dahingehend bereits Verkehrszählungen durchgeführt, anhand derer Animationen und Modellrechnungen erstellt wurden. Diese zeigen, dass ein Kreisverkehr zu einer deutlichen Verbesserung der Leistungsfähigkeit führen wird.
Durch weniger Stau und geringe Geschwindigkeiten lassen sich zudem Umweltbelastungen durch Schadstoffemissionen reduzieren und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen.An die Interessen der Radfahrer wurde selbtverständlich auch gedacht. Schon im Vorfeld bezog die Stadt den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in die Planungen mit ein und berücksichtigte die Anregungen. Aktuell läuft von Seiten der Stadtverwaltung eine Anfrage an das Regierungspräsidium Darmstadt wegen einer etwaigen Kampfmitteluntersuchung.  Außerdem wird zurzeit geprüft, ob Versorgungsleitungen erneuert werden müssen. Die Umsetzung der Maßnahme ist für die Sommerferien 2020 geplant, da während dieser verkehrsärmeren Zeit mit weniger Störungen zu rechnen ist.