Die Freien Demokraten werden die Beschlussvorlage des Bürgermeisters daher geschlossen unterstützen. „Wichtig und richtig ist, dass jetzt endlich was vorangeht. Dafür sollten sich alle politisch Verantwortlichen einsetzen“, fordert der Parteivorsitzende. Die Alte Mühle soll zukünftig multimodal nutzbar sein und für möglichst viele verschiedene Bevölkerungsgruppen ein attraktives Angebot bereithalten. Das Gebäude-Ensemble soll für Kunst, Kultur  und Bildung genutzt werden sowie eine Kleingastronomie erhalten. Ebenfalls soll dort ein adäquater Saal für Trauungen entstehen. "Gleichzeitig wird die Grüne Achse Westerbach um eine Attraktion reicher sowie der Anschluss an die Regionalpark-Route hergestellt", erläutert Gründezernent Heinz O. Christoph. Bereits im Jahr 2007 wurde die Alte Mühle für rund 1,4 Mio. Euro angekauft. Nach einer groß angelegten Bürgerbeteiligung im Folgejahr, geschah dann über viele Jahre nichts.  Zahlreiche Ankündigungen der schwarz-grünen Koalition verliefen bedauerlicherweise im Sande. CDU und Grüne haben nun die Gelegenheit, ihre Politik des Stillstands ein Stück  weit auszumerzen und einen weiteren wichtigen Entwicklungsschritt für Eschborn zu unterstützen.
Es wird sich am 13. Juni 2019 im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung zeigen, ob das Bürgermeister-Bündnis von CDU, SPD und Grünen an einer konstruktiven Politik für die Bürgerinnen und Bürger interessiert ist, oder doch eher aus wahltaktischen Gründen der amtierende Bürgermeister blockiert werden soll. Verschiedene Vorfälle in den vergangenen Tagen deuten eher auf Letzteres hin.