Die Jugendlichen der Theaterwerkstatt 8 der Kleist-Schule starteten mit Texten aus der Weltliteratur wie Wedekinds „Frühlingserwachen“, Ibsens „Peer Gynt“ und Shakespeares „Romeo und Julia“, die sie als „Steinbruch“ nutzten, Textvorlagen heraus skelettierten, um diese in Spielszenen zu verdichten. Die Thematiken des Stücks „Liebe und andere Katastrophen“ sind Pubertät, Liebe, Freundschaft und das Leben im Allgemeinen. Luftballons wurden als zentrale Requisiten gewählt; sie stehen für das aufgeblasene Thema, zischende Gefühle, schöne Bilder und vor allem geplatzte Träume.
Um ihren eigenen Standbildern mit all den überzeichneten Charakteren mehr Ausdruck zu verleihen, wurde Jump Style als sportlich-tänzerisches Element gewählt, damit Musik und Rhythmus mit in das Stück einfließen können.
Nach vielen Stunden der Vorbereitung mit den beiden Spielleitern, Studiendirektorin Antonia Nickel und Studienrat Toni Landsbeck, öffnete sich zweifach der Vorhang; die beiden Aufführungen Anfang März waren ausverkauft, und das Publikum war von der Spielkraft, der Körpersprache und der Bühnenpräsenz der Schülerinnen und Schüler begeistert. Studiendirektorin Nickel zeigt sich sehr zufrieden: „Die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern war wirklich großartig. Sie haben sich sehr intensiv mit ihren Rollen auseinandergesetzt, sind in diese eingetaucht und an ihnen gewachsen.“ Ein großer Dank gebührt Studiendirektorin Nickel und Studienrat Landsbeck für die engagierte Arbeit sowie allen Schülerinnen und Schülern der Theaterwerkstatt für zwei wunderbare Vorstellungen.


Foto: DS_Liebe
BU: Die Schülerinnen und Schüler der Theaterwerkstatt 8 in der Schlussszene von „Liebe und andere Katastrophen“.