Arne Krummel, Polizeihauptkommissar beim regionalen Verkehrsdienst, gab anschließend einen interessanten Überblick über Unfallzahlen älterer Verkehrsteilnehmer. Laut Statistischem Bundesamt sind ca. 67 Prozent der über 64-jährigen Autofahrerinnen und Autofahrer, die in einen Unfall verwickelt waren, die Verursacher. Bei den über 75-Jährigen waren es sogar drei von vier. Fakt ist jedoch auch, dass die Unfallgefahr vor allem bei den 18- bis 25-Jährigen besonders hoch ist.
Neben den statistischen Erkenntnissen brachte Arne Krummel auch einige Regelungen der Straßenverkehrsordnung wieder in Erinnerung. Aber auch Neuerungen, wie zum Beispiel die Fahrradstraße, wurden von ihm erklärt.  Zum Schluss gab es noch Tipps zum sicheren Fahren. Probleme beim Hören und Sehen sowie Bewegungseinschränkungen können eine Gefahr bedeuten.
Auch Medikamente und deren Nebenwirkungen oder demenzielle Erkrankungen wie Alzheimer erschweren das Autofahren oder machen es unmöglich. Ein regelmäßiger Arzt- und Augenarztbesuch ist daher ratsam. Aber auch eine ehrliche Selbsteinschätzung ist bei diesem Thema sehr wichtig. Die Zuhörerinnen und Zuhörer nutzten die Möglichkeit, im Anschluss an den Vortrag Fragen zu stellen.