„Somit haben unsere Kinder und Jugendlichen bald eine neue Bleibe, die ihren Bedürfnissen gerecht wird“, freut sich Bürgermeister Mathias Geiger mit seinen Kollegen vom Magistrat.  „Mit dem Projekt begonnen haben wir im Herbst 2014 – zunächst mit der Einstellung des zuständigen Projektleiters, Alexander Schilling, dem ich an dieser Stelle für seine hervorragende Arbeit sehr herzlich danken möchte“, lobt der Bürgermeister. Geiger hatte das Bau-Projekt kurz nach seinem Amtsantritt als Bürgermeister auf der Prioritätenliste weit nach oben gesetzt und bis dato maßgeblich vorangetrieben.
Selbstverständlich werden an der Gestaltung der Räumlichkeiten Jugendliche und Kinder beteiligt. In den Kinderbeiräten und dem Jugendbeirat wurden die Planungen bereits vorgestellt.
Das Jugendhaus ist dreigeschossig konzipiert: Im Untergeschoss befinden sich neben Lager und Technikräumen auch Proberäume für Musiker sowie ein Boulderraum, der sich bis ins Erdgeschoss erstreckt. Im Erdgeschoss sind ein Treffpunkt und eine Küche vorgesehen, außerdem eine Holz- und eine Fahrradwerkstatt. Zwei Treppenhäuser garantieren sichere Rettungswege, eine teilweise Verglasung zu den Räumen hin gewährt den Betreuern einen guten Sichtkontakt zu den Jugendlichen und eine damit verbundene soziale Kontrolle.
Der zentrale Bereich bekommt eine raumhohe Verglasung und eine Öffnungsmöglichkeit zur Skateranlage hin, sodass eine direkte Verbindung hergestellt wird. Im Obergeschoss sind Rückzugsräume in unterschiedlichen Größen, ein Multifunktionsraum sowie eine Disco geplant. Das Gebäude ist ebenfalls komplett behindertengerecht gestaltet, ein Aufzug gewährleistet Barrierefreiheit über alle drei Stockwerke. Das Jugendhaus soll wie bisher durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendzentrums betrieben werden. Die Kosten für das Jugendhaus betragen rund 3,5 Mio. Euro. Der Einzug ist für Mitte 2019 geplant.
Die Zweifeld-Sporthalle wird in einer lichten Größe von 45 x 22 x 7 Metern und eingeschossig gebaut. Das Gebäude ist ebenerdig konzipiert und damit komplett barrierefrei, sowohl für Sportler und Lehrer als auch Besucher. Beide Hallenhälften sind künftig separat nutzbar und verfügen über einen eigenen Zugang. Es gibt jeweils einen Geräteraum, Doppelumkleidekabinen für Mädchen und Jungen sowie einen Lehrerumkleideraum.
Gebaut wird die Sporthalle, die nach dem Bau in das Eigentum des Main-Taunus-Kreiseses übergeht, von der Stadt Eschborn. Die Hälfte der Kosten wird vom Kreis erstattet. So steht es in der Verwaltungsvereinbarung zwischen der Stadt Eschborn und dem Main-Taunus-Kreis.
Genutzt werden soll die Halle in erster Linie durch den Main-Taunus-Kreis sowie Eschborner Vereine. Die Kosten für die Zweifeld-Halle betragen rund 3,9 Mio. Euro. Als Fertigstellungstermin ist ebenso Mitte 2019 anvisiert. 


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