„Wir freuen uns sehr über die Bestätigung unserer guten Behandlungsergebnisse, die besagt, dass der Darmkrebspatient bei uns in besten Händen ist“, betont der Leiter des Darmzentrums und Chirurgische Chefarzt, Professor Matthias Seelig, angesichts des Qualitätsvergleichs von 284 deutschen Darmzentren. In der vergangenen Woche hatte die Deutsche Krebsgesellschaft eine Auswertung der Ergebnisse aus dem Jahr 2017 veröffentlicht. Die Analyse bewertet die Prozessqualität, die sich auf die Abläufe bei der Behandlung von Darmkrebspatienten bezieht sowie die Behandlungsqualität, in die Komplikationsraten und weitere Qualitätskriterien der internistischen und chirurgischen Behandlung einfließen. Anhand der erzielten Ergebnisse wurden die bewerteten Darmzentren den Kategorien A (sehr gute Qualität) bis C (ausreichende Qualität) zugeordnet. Das Darmzentrum Main-Taunus erreichte, sowohl bei der Prozessqualität wie auch bei der Ergebnisqualität, die Platzierung in der Spitzengruppe. In der Beurteilung seiner Behandlungsqualität erzielte es mit 123 Punkten den höchsten erreichbaren Wert, gemeinsam mit einigen anderen zertifizierten Darmzentren. Das Darmzentrum Main-Taunus unter der Leitung von Professor Matthias Seelig und Professor Clemens Jaeger, Chefarzt der Medizinischen Klinik II und stellvertretender Leiter des Darmzentrums, behandelt Patienten bei denen Darmkrebs diagnostiziert wurde im interdisziplinären Team aus Chirurgen, Internisten, Strahlentherapeuten, Onkologen, Pathologen und Radiologen.
Die Befunde des Patienten werden in gemeinsamen interdisziplinären Tumorkonferenzen bewertet. Darauf basierend wird ein individuelles Behandlungskonzept nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen erstellt. Das Kompetenzzentrum zur Behandlung von Darmkrebs im Krankenhaus Bad Soden wurde vor zwölf Jahren erstmalig durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Seitdem wird seine medizinische und pflegerische Leistung jährlich von externen Gutachtern der Deutschen Krebsgesellschaft überprüft.